Unternehmerische Verantwortung gegenüber Gesellschaft, einzelnen Teilgruppen sowie Natur und Umwelt findet Ausdruck im Leitbild von CSR. Als freiwilligen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung ist CSR auf die Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales ausgerichtet. Als globales Konzept wird CSR im regionalen Kontext erlebbar (think global, act local).

Gerade im Spannungsfeld von Gemeinwohlorientierung, persönlicher Überzeugung und Rentabilität stoßen Unternehmen und Menschen an die Grenzen ihres Selbstverständnisses. Die Auseinandersetzung mit CSR stellt gleichsam Herausforderung und Chance dar, eine nachhaltige und gerechte Zukunft zu gestalten.


Die akademisch zertifizierte Weiterbildung für gesellschaftliche Unternehmensverantwortung vermittelt den Teilnehmenden in fünf Schritten (STEPS) einen Überblick über wichtige Grundlagen, Instrumente und konkrete Umsetzungsstrategien von CSR. Ziel ist es, die Kursteilnehmer zu befähigen, in ihren Unternehmen die  gesellschaftliche Unternehmensverantwortung zu stärken und die Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Die Möglichkeit sich mit Experten und Gleichgesinnten auszutauschen, ist ebenfalls ein Baustein des Konzeptes.


  • Step 1: 25.–26. November 2019
  • Step 2: 3.–4. Februar 2020
  • Step 3: 21.-22. September 2020
  • Zwischenstep "Resilienz" (digital als Selbststudium)
  • Step 4: 22.-23.02.2021 (online)
  • Step 5: 23.06.2021

 

Hildegard-Stiftung Trier
Friedrich-Wilhelm-Straße 32
54290 Trier
E-Mail: csr-info@hildegard-stiftung.de
Telefon: 0261 6402 354

Philosophisch-Theologische
Hochschule Vallendar (PTHV)

Pallottistraße 3
56179 Vallendar

ISSO-Institut
Dreikönigenhaus
Kornpfortstraße 15
56068 Koblenz

Anmeldeformular zur Weiterbildung CSR

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Im Rahmen des bereits im November 2019 begonnenen mehrteiligen Zertifikatskurses Corporate Social Responsibility (CSR) konnte Professor Dr. René Schmidpeter für einen gemeinsamen Austausch mit den Teilnehmenden sowie weiteren Führungskräften aus dem Gesundheitswesen an die PTHV in Vallendar gewonnen werden.

Professor Schmidpeter ist als Experte für nationale und internationale CSR-Initiativen tätig und hat in seinem Impulsvortrag anschaulich über die Grundlagen von CSR und Nachhaltigkeit sowie über nachhaltiges Leadership referiert. Er zeigte auf, dass das alte Gegensatzdenken zwischen wirtschaftlichem Erfolg und Nachhaltigkeit überwunden ist. Studien zeigen, dass durch nachhaltiges Management Werte sowohl für das Unternehmen als auch für die Gesellschaft geschaffen werden.

Dieser neue Managementansatz ist insbesondere für Gesundheitsunternehmen interessant, da er hilft, den eigenen Purpose mit positiven Impacts und ökonomischen Perspektiven in Einklang zu bringen. Nachhaltiges Management beginnt mit einem neuen Mindset, welches hilft, neue nachhaltige Geschäftsmodelle, Unternehmensstrategien und Managementstrukturen zu entwickeln.


Professorin Dr. Katrin Keller und Martin F. Müller, M.A. luden mit Worten zum Nachdenken und Zitaten zur Thematik in die Workshops ein. In vier verschiedenen Gruppen tauschten sich die Teilnehmenden im 15-Minutentakt aus über Themen wie:

  • Wie muss sich ein gesellschaftlich verantwortliches Krankenhaus organisieren?
  • Was bedeutet gesellschaftliche Unternehmensverantwortung für ein/das Geschäftsmodell eines Krankenhauses?
  • Was bedeutet gesellschaftliche Unternehmensverantwortung für mich als Führungskraft?
  • Was bedeutet gesellschaftlich verantwortliches Handeln/Führen in interprofessionellen Versorgungskontexten?

Es wurde rege diskutiert und um gute Ergebnisse gerungen, wobei eine gesunde Balance zwischen rein sozialer Wertschöpfung und rein wirtschaftlicher Wertschöpfung als signifikant angesehen wurde. Oder: Mehr Sinn - mehr Gewinn.

Der Thematik Führung und Management wurde ebenfalls eine hohe Bedeutung zugeschrieben, wobei Veränderung und Stabilität in einem sinnvoll wirksamen Verhältnis zueinanderstehen sollten.


Mit den Worten von Antoine de Saint-Exupery lassen sich die Ergebnisse gut zusammenfassen:

"Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer."

Mit Step 5 "Verantwortung übernehmen" endete die (akademisch) zertifizierte Weiterbildung Corporate Social Responsibility (CSR) mit den Projektpräsentationen der teilnehmenden Führungskräfte aus ctt und ctt Reha im Rahmen der Abschlussveranstaltung Ende Juni in Aach. Projektleiterin Professorin Dr. Katrin Keller und Projektleiter Martin F. Müller fassten in einem kleinen Exkurs die Spotlights aus den verschiedenen Steps und die erzielten Meilensteine auf dem Weg zum Best Practice zusammen und führten durch die Abschlussveranstaltung.

Christoph Weß, der den CSR Prozess in seiner Funktion als Geschäftsführer und "Pate" von Beginn an begleitet hat (vgl. spectrum-Ausgaben 2019-2021) überreichte gemeinsam mit Professor Dr. Martin Lörsch, stellv. Vorsitzender der Hildegard-Stiftung, die Zertifikate bzw. Teilnahmebescheinigungen.

Von den Teilnehmenden wünscht sich Christoph Weß, dass sie die präsentierten Projekte in die Praxis umsetzen und in die Breite tragen. Auch ist es ihm wichtig, dass sich alle als Botschafter der ctt und ctt Reha für den CSR Prozess verstehen und sich einer nachhaltigen Unternehmenspolitik verpflichten.

Foto der Projektgruppe mit Vorstand und Geschäftsführungen: V.l.n.r.: Professorin Dr. Katrin Keller, Irene Baranowsky, Sandra Arnoldy, Olga Goldschmidt, Professor Dr. Martin Lörsch, Markus Lesch, Bernd Wienczierz, Heiko Nebert, Markus Sauer, Schwester Dr. h. c. M. Basina Kloos, Karla Bergers, Hans-Josef Börsch, Dirk Ostermann, Dr. Holger Schug, Christoph Weß, Martin F. Müller (ohne Foto: Martina Altmeier)
Foto: Margit Treitz


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